KategorieRückblick

Kategorie für Beiträge auf der Seite “Rückblick”

SOLA 2018 – Rückblick

SOLA 2018 – Robin Hood

„Er nimmt den Reichen und gibt den Armen – Robin Hood, der König des Sherwood Forest. Als Rebell vom Sheriff von Nottingham verfolgt, erlebt der Unterstützer der Armen und Kranken zusammen mit seinen Freunden viele gefährliche und auch  lustige Abenteuer.“ Doch nicht nur Robin Hood, sondern auch wir durften dieses Jahr auf dem Sola (Sommerlager) viele lustige Abenteuer erleben. Während dieser neun Tage, vom 18. bis zum 26.08.2018, durften 32 Jugendliche  in die Welt von Robin Hood eintauchen.

Die Woche begann, wie jedes Jahr, mit einer zweitägigen Wanderung, die uns von Dombühl bis zum Igelbachsee führte. Am Zeltplatz in Stockheim angekommen, gab es eine kurze Verschnaufpause, die jedoch nicht lange währte, denn die Zelte mussten aufgebaut werden. Danach hatten die Teens noch Zeit sich Regale, Vorzelte und Wäscheleinen zu bauen. Am Ende des Tages sah unser Zeltplatz schon sehr gemütlich und wohnlich aus ☺.

Die nächsten Tage erwartete uns dann ein buntes Programm. Jeden Morgen frühstückten wir gemeinsam um 8:30 Uhr, danach machten wir in den Zeltgruppen Stille Zeit. In der Stillen Zeit beschäftigten wir uns noch einmal intensiver mit dem Bibeltext der Andacht vom Vortag. Es ist eine sehr wertvolle Zeit, da man sich persönlich über den Glauben austauschen kann.

Weiter ging es mit unserem Vormittagsprogramm, das von Bastelarbeiten und Seminaren bis hin zu Stationsspielen reichte. Nach dem Mittagessen gab es ein oft sehr actionreiches Nachmittagsprogramm. An einem Nachmittag durften wir, wie Robin Hood damals, unseren (hilfsbedürftigen) Mitmenschen helfen. Die Teens sammelten rund um den See Müll auf, besuchten eine Behindertenwerkstätte oder ein Altenheim und halfen bei Instandhaltungen an unserem Zeltplatz und dem Jugendhaus mit.

Nach einem sehr leckeren Abendessen, gab es dann jeden Abend eine Andacht. Wir beschäftigten uns mit Themen wie „keine halben Sachen mit Gott machen“, „Sehnsucht“, „Treue“, „Jesu Tod am Kreuz für uns“, „Gebet“ und dem „Leben aus Vergebung“.

Wir sind Gott sehr dankbar, für die schöne und gesegnete Zeit, die wir miteinander haben durften. Es ist vielleicht nicht immer alles nach Plan verlaufen, aber es ist immer wieder cool zu sehen, wie Gott durch uns Menschen wirkt und für uns sorgt.

Bis nächstes Jahr ☺

SOLA 2017 – “Anno 1517”

„Edle Recken und edle Damen, ich heiße Sie Herzlich Willkommen im 15. Jahrhundert in unserem Kloster in Stockheim. Es erfüllt mich mit tiefer Freude, dass ihr euch für ein Leben in Demut, zu Ehren des Herrn, entschieden habt.“

Mit diesen Worten wurden am Samstag den, 19.08.2017, 34 Teenies im wunderschönen Dombühl willkommen geheißen. In Dombühl bekamen die Teenies gleich einmal das harte Klosterleben zu spüren, denn von dort ging es los auf eine Bußwanderung von 20 km, auch bekannt als „Zwei-Tages-Tour“, die uns zum Zeltplatz in Stockheim am Igelbachsee führte.

2-Tages-Tour

Am Zeltplatz angekommen, tauchten wir gemeinsam für acht Tage in das Klosterleben ein und durften dabei auch das Leben des Martin Luther besser kennenlernen. Unser Klosterleben startete mit dem Kloster-/Zeltaufbau, bei dem jede Zeltgruppe (bestehend aus vier bis fünf Teenies und zwei Mitarbeitern) ihr eigenes Zelt aufbaute. Je nach Lust und Laune hatte man dann noch Zeit sich ein Vorzelt und kleinere Dinge, aus Holz zusammenzubasteln, die das Leben im Zelt vereinfachten beziehungsweise verschönerten. Der Kreativität der Teenies waren keine Grenzen gesetzt und so entstanden verschiedenste Bänke, Schuhregale, Schuhablagen und sogar eine Schaukel mit gepolstertem Kissen.

Nach dem Lagerbau konnte dann endlich der Alltag im Kloster Stockheim einziehen. Vormittags, nachmittags und abends gab es ein abwechslungsreiches Programm von Geländespielen, Workshops, Seminaren und Stationsspielen über Kanufahrten, Baden und den YouTube-Channel-Abend bis hin zur Hochzeit von Martin Luther und Katharina von Bora, die wir zusammen feierten. Durch unsere hervorragende klösterliche Küche wurden wir, trotz der täglichen Anstrengungen, bei Kräften gehalten.

Wasserspaß 😉

Mittelalterturnier 😮

I bims, der Tarzan … vong Urwald her

 

 

 

 

 

 

Neben Spiel, Sport und Spaß gab es jeden Abend auch noch eine Andacht, durch die wir mehr über Jesus und Gott erfahren durften. Ein Thema war zum Beispiel die Werksgerechtigkeit: Wir können uns den Himmel nicht durch gute Taten “verdienen”, denn nur allein der Glaube rettet! Der Glaube, dass Jesus für uns Menschen gestorben ist, um eine Beziehung und Gemeinschaft mit Gott zu ermöglichen; und dass er auferstanden ist und an unserem Leben teilhaben will!

Summa Summarum waren es acht richtig schöne Tage, die wir gemeinsam, aber auch mit Gott erleben durften. Wir hatten alle sehr viel Spaß, und auch die Gemeinschaft untereinander war einfach nur toll. Besonders dankbar sind wir auch für das Wetter, das die ganze Zeit über mitgespielt hat. Somit unser größtes DANKE nach Oben!

 

Gruppenbild am letzten Tag

Gehabt Euch wohl & bis nächstes Jahr!

SOLA 2016

SOLA Bericht 2016

Link zu den Bildern vom Sola 2016

Eine unscheinbare Scheune im kleinen Dombühl wurde am Mittag des 20. August zum Umschlagplatz der Mafia – ca. 28 „Mafia-Frischlinge“ und ihre „16 Anführer“ versammelten sich dort. Nachdem sie jedoch von der Polizei umstellt wurden, flohen sie – zuerst mit dem Zug nach Muhr am See, anschließend zu Fuß bis sie nach einer Übernachtung in der Wildnis letztendlich den neuen Unterschlupf in Stockheim am Igelbachsee erreichten. Genau so begann das Mafia-Sommerlager 2016.

Nach dem Frühstück gab es jeden Morgen eine Stille Zeit in Kleingruppen, bei der sich die Teens nochmal mit dem Andachtsthema des Vorabends beschäftigten.

Danach folgte das Vormittagsprogramm, das zum Beispiel aus Seminaren oder Workshops (Basteln, Ausflüge, Theater, Backen etc.) bestand. An einem Tag wurden die Mädels “entführt”, mussten einmal um den See wandern und dabei verschiedene Aufgaben erledigen. Den Jungs wurde ein “Erpresserbrief” mit Anweisungen zur Rettung der Mädchen hinterlassen. Also machten auch sie sich auf den Weg, um sich an verschiedenen Stationen das nötige Lösegeld zu verdienen. Die Überwältigung der Entführer wurde dann gebührend mit einer Runde Baden gefeiert. Nach dem Mittagessen gab es jeden Tag ein Nachmittagsprogramm, welches auch sehr abwechslungsreich war: Ein besonderes Highlight war z.B. das Kanugeländespiel auf dem See.

Der Abend startete nach dem Abendessen dann immer mit einer Andacht und danach gab es nochmal ein Abendprogramm: Vom Casinoabend über Krimi/Mafiadinner bis hin zum Nachtgeländespiel war auch hier viel Abwechslung geboten. Außerdem durften wir dank der tollen Lagertechniker einen besonderen Abend auf einem Floß mit Lagerfeuerstelle in der Mitte genießen. Einmal hörten wir die Andacht unter Sternenhimmel, das Stockbrot schmeckte so noch viel besser. Auch einen Überfall erlebten die SOLAner Donnerstagnacht mit. Da die Eindringlinge jedoch nicht ausreichend auf die noch erstaunlich fitte Nachtwache vorbereitet waren, wurden sie schnell von den Teilnehmern übermannt und mussten schon bald abziehen.

Auch die abendlichen Bibelarbeiten wurden an das Mafiathema angeglichen: Der Mafia-Boss hatte sich im Verlauf des Lagers im Gegenzug für die Freiheit der festgenommenen Mafiosi selbst gestellt. So bekamen sie die Möglichkeit, nochmal von vorne anzufangen und ein ehrliches Leben zu führen.

Diese Geschichte erinnert an Jesus, der sich auch für uns geopfert und uns dadurch mit Gott versöhnt hat. Einen wichtigen Unterschied zwischen den beiden gibt es aber: Der Mafiaboss wurde zurecht festgenommen, den Behörden übergeben und ins Gefängnis gesteckt – wohingegen Jesus ganz ohne Schuld war! Er war der einzige Mensch, der Gottes Gebote vollständig erfüllte und völlig ohne Sünde war. Er, der Gerechteste, musste einen ungerechten Tod sterben, obwohl wir eigentlich die Schuldigen sind. Jesus wurde von Gott bestraft – für alles Schlechte, was wir Menschen angestellt haben. Obwohl Jesus kein Unrecht begangen hatte, erduldete er alles: Verachtung, Demütigung, Schmerzen – sogar den Tod! Das ist der größte Liebesbeweis! Jetzt ist jeder einzelne von uns Menschen dran, die Vergebung und Versöhnung mit Gott anzunehmen.

Am Ende der Woche stand die Abwendung vom Mafialeben themenmäßig im Vordergrund. Die Teens sollten sich bei einem stillen Vormittag selbst Gedanken über ihr Leben machen; passend dazu wurden Bibelstellen aus den Briefen gelesen, in denen Paulus erklärt, wie man als Christ leben soll.

Das SOLA war nicht nur programmtechnisch abwechslungsreich und ein Riesenspaß, sondern auch eine sehr gesegnete Zeit, in der nicht nur die Teilis, sondern auch die Mitarbeiter viel von den Andachten und Stillen Zeiten mitnehmen konnten.

Danke an alle für ihren Einsatz bzw. fürs Dabeisein und hoffentlich „auf ein Neues“ beim SOLA 2017.

Lagerfeuer Piratenschiff